ALI Theater · Marktplatz 17 · 79761 Waldshut-Tiengen · T +49 7741 686 99 86 · F +49 7741 686 99 81 · kontakt@alitheater.de
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Stand: 26.12.2011


Die drei Musketiere
Komödie frei nach Uli Bree`s Umsetzung von Alexandre Dumas Klassiker

Syonpsis
Ansgar führt uns ein und durch die Erlebnisse von Robert und Hetta, den beiden sich kabbelnden Stiefgeschwistern auf der Suche nach Hettas "echter" Schwester Conny. Sie stolpern unversehens in die Welt der "Drei Musketiere", aber in eine Musketierwelt, in der sich die Helden und auch die Bösewichte lustlos in einem ewigen Kreis zu drehen scheinen. Und irgendwie freut man sich hier über die unerwartete Abwechslung und die chaotischen Verhältnisse, die das Erscheinen von Robert und Hetta auslösen. Auch Ansgar kann sich dem Sog der sich ändernden Abläufe nicht mehr entziehen und auch er wird vom Moderator zum Teil der Handlung. Natürlich wird weiter wird um Krone, Ehre und Recht gefochten und gekämpft und mitten drin die beiden Realfiguren Robert und Hetta, die sich langsam aber sicher in das Geschehen integrieren und zu den Musketieren d`Artagnan und Porthos.

Darsteller:
Das Team
Anna Michaelis, Cara-Marlene Fuchs, Chiara Granacher, David Miller, Deniz Özmen, Fabian Welte, Freddy Brühl, Hannah Schmid, Jakob Dickmann, Jasmin Schweizer, Joana Kohler, Johanna Karle, Mayla Theiss, Michael Oertel, Rasid Kahraman, Sara Ruggiero, Sergei Rausch, Sophia Schneider

Regie: Daniel Leers
Assistenz: Jasmin SChweizer
Aufführungen am 3. - 5. Juli 2011 (OpenAir im Storchenturmgarten)


Dinner for One
Silvester Unterhaltung

Syonpsis

Wie jedes Jahr so zeigt das ALI Ensemble auch dieses Silvester wieder einmal eine kleine Silvesterunterhaltung.

geplanter Ablauf:
19:00 bis 19:15 Uhr - "Dinner for One, Klassik"
19:20 bis 19:35 Uhr - "Dinner for One, verkehrt"
19:40 bis 19:55 Uhr - "Dinner for One, Überraschung"
20:00 bis 20:45 Uhr - kurze Ein-Akter

Umbaupause
21:00 bis 21:15 Uhr - "Dinner for One, Klassik"
21:20 bis 21:35 Uhr - "Dinner for One, verkehrt"
21:40 bis 21:55 Uhr - "Dinner for One, Überraschung"
22:00 bis 22:45 Uhr - kurze Ein-Akter


Das Team
ALI Theater Ensemble

Aufführungen am 31. Dezember 2010



J. P. Hebels best stories
Eine erlesene Referenz zum 250. Geburtstag des Kalendermachers aus dem Wiesental

Syonpsis
Wie kein anderer Dichter seiner Zeit verstand es Johann Peter Hebel (1760 – 1826) seine Leser zu unterhalten und zugleich unaufdringlich und augenzwinkernd zu belehren. Sein Mittel dazu war der literarische Kalender. Der „Rheinländische Hausfreund“ (1808 – 1819) enthält eine unnachahmliche Mischung aus Schwänken und Anekdoten, Rührstücken und Räuberpistolen, Betrachtungen zu Wetter und Weltgeschehen, Kosmos und Politik – und das auf höchstem erzählerischem Niveau. Diese Lesung bietet die schönsten Stücke des Wiesentäler Kalendermachers, und sollten Sie ihre Lieblingsgeschichte von Hebel darin vermissen: Fordern Sie sie doch einfach als Dreingabe!
Das Team
Es liest:
Andreas Weiß

Es spielen:
Cara-Marlene Fuchs
David Miller


Regie Daniel Leers

Premiere am 18. Oktober 2010 (geplant ist nur eine Aufführung)


Mein Freund Harvey
Eine Komödie mit Tiefgang von Mary Chase
In einer Inszenierung von Kerstin Simon

Syonpsis

Schon in der vergangenen Spielsaison rückte das Ali-Ensemble mit der schrägen britischen Groteske Mr. Pilks Madhouse den Irrsinn ins Zentrum der Bühne. Mit der Inszenierung der Komödie "Mein Freund Harvey" nach Mary Chase widmet sich das Ali-Ensemble unter der Regie von Kerstin Simon in der neuen Saison erneut den fließenden Grenzen zwischen dem vermeintlich Normalen und dem vermeintlich Verrückten:

Elwood Dowd ist ein freundlicher Mensch. Er ist ohne Arg, ohne Misstrauen, ohne Hintergedanken. Er genießt das Leben und kennt keine Konventionen. Er unterhält sich sogar mit Falschanrufern enthusiastisch und lädt gerne wildfremde Menschen zum Essen ein. Oder auf einen Whiskey in eine seiner zahllosen Stammkneipen. Allein das würde ihn schon zum Sonderling machen in einer Gesellschaft, die nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Elwood aber hat obendrein auch noch einen ungewöhnlichen Freund, 1,80 Meter groß und ganzkörperbehaart: Harvey, ein weißer Hase, den außer Elwood niemand sieht.
Für Elwoods Schwester Veta und ihre Tochter Myrtle Mae ist das Zusammenleben mit Elwood deshalb ein einziges Spießrutenlaufen. Aus Angst vor gesellschaftlicher ächtung führen sie ein Einsiedlerdasein. Die Einweisung Elwoods in die Psychiatrie erscheint ihnen schließlich als einzige Rettung. Doch Harvey hält offenbar eine schützende Pfote über Elwood. Und so stellt Elwood mit seiner immerwährenden Freundlichkeit und seiner gleichmütigen Logik das Sanatorium auf den Kopf. Oder stellt er die Seelen-Heilanstalt gar endlich vom Kopf auf die Füße? Denn an der Herzensgröße und Liebenswürdigkeit des merkwürdigen Irren offenbart sich das weit gravierendere Irresein der Gesellschaft mit ihren Heucheleien, ihren Hierarchien, ihrer Gnadenlosigkeit. Ein Sanatoriumsmitarbeiter nach dem anderen verfällt dem sonderbaren Zauber von Elwood und Harvey…

Die US-Autorin und Journalistin Mary Chase wollte mit "Mein Freund Harvey" den im Krieg lebenden Amerikanern 1944 etwas Unbeschwertheit und Lachen in den Alltag zaubern. Ihr gelang eine Boulevardkomödie mit Tiefgang, die riesige Erfolge feierte: Das Stück wurde allein am Broadway 1800 Mal gespielt, 1950 mit James Stewart verfilmt und mit dem "Pulitzer Preis für Theater" ausgezeichnet.


Darsteller
Desiree Burger, Natalie Buda, Yvonne Heizmann, Ulla Ebi, Claudia Agostinelli-Neuhof, Michaela Bruder, Hilde Maraccini, Daniel Leers, Ralph Weber, Andreas Weiss, Gilberto Camisa, Deniz Özman

Bühnenbild
Herbert Herrmann

Maske und Garderobe
Heike Heizmann

Licht- und Tontechnik
Maria-Laura Cervera-Gerard

Inszenierung und Regie
Kerstin Simon


Aufführungstermine
28.12.2009 Premiere
09.01.2010
12.03.2010
10.04.2010
15.05.2010



-weitere Termine in 2010 folgen-



Mr. Pilks Madhouse
Eine Groteske von Ken Campbell

Syonpsis
Liebhabern des absurden, schwarzen, vor allem aber des britischen Humors ist der Name Henry Pilk - ein Trinker vom Format eines Brendan Behan und leidenschaftlicher irischer Patriot - längst ein Begriff. Mit der aktuellen Produktion wird Ken Campbells legendäres britisches Nonsense-Theater erstmals in Tiengen vorgestellt. 15 Szenen: Erhabenes, Banales, übersinnliches, Alltägliches und ganz und gar Abwegiges. Die Welt ein einziges Irrenhaus. Sämtliche Theaterstücke, Sketches, Minidramen, Monodramen, Dialoge, Szenen, Anekdoten von Mr. Henry Pilk, verpackt und fertiggemacht von Ken Campbell.

"Ein großer Spaß. Herrliche Nonsense-Sketche, die auf das Etikett einer Whisky-Flasche geschrieben wurden oder auf eine Eisenbahnfahrkarte während der Reise von Dublin nach London."
Theater heute

"Diagnose für Campbells Irrenhaus: progressiver Paroxysmus1) und Lachhysterie. Vorsicht, Ansteckungsgefahr!"
Abendzeitung, München


1) Ein Paroxysmus (griech. para – neben, oxys – scharf) ist eine Folge von sich steigernden Ausbrüchen

Der Autor
Campbell studierte an der Londoner Schauspielschule Royal Academy of Dramatic Art. In den frühen 1970er Jahren gründete er eine Theatergruppe, die an ungewöhnlichen Orten wie Pubs auftrat. Zu den Mitgliedern seiner Gruppe gehörte unter anderem auch Bob Hoskins. 1976 war er Mitgründer des Science Fiction Theatre of Liverpool.
Campbell hatte in den 1970er Jahren Gastrollen in verschiedenen britischen Fernsehserien wie Fawlty Towers und Die Profis. In den 1980er Jahren spielte er in einigen größeren Kinoproduktionen wie Pauline und Joshua, Frankensteins Braut und Ein Fisch namens Wanda. Zudem war Campbell als Schriftsteller tätig, und veröffentlichte zahlreiche Bücher.

Das Team
Désirée Burger, Kersin Simon, Natali Buda, Daniel Leers, Ralph Weber, Gilberto Cammisa

Inszenierung ALI Ensemble

29.12.2009 Premiere 31.01.2009
07.03.2009
20.03.2009
04.04.2009
18.04.2009
25.06.2009 (Gastspiel Theatermarathon Freiburg)



Dinner for One
Silvester Unterhaltung

Syonpsis
Wie jedes Jahr so zeigt das ALI Ensemble auch dieses Silvester wieder einmal eine kleine Silvesterunterhaltung.

geplanter Ablauf:
19:00 bis 19:15 Uhr - "Dinner for One, Klassik"
19:20 bis 19:35 Uhr - "Dinner for One, verkehrt"
19:40 bis 19:55 Uhr - "Dinner for One, Überraschung"
20:00 bis 20:45 Uhr - kurze Ein-Akter

Umbaupause
21:00 bis 21:15 Uhr - "Dinner for One, Klassik"
21:20 bis 21:35 Uhr - "Dinner for One, verkehrt"
21:40 bis 21:55 Uhr - "Dinner for One, Überraschung"
22:00 bis 22:45 Uhr - kurze Ein-Akter


Das Team
ALI Theater Ensemble

Aufführung am 31. Dezember 2008



Der Zug
Drama von Carl Slotboom

Syonpsis
Durch einen stillstehenden Zug wird ein altes Ehepaar an eine Fahrt in einem Zug, genauer gesagt in einem Güterwaggon, im Jahre 1943 erinnert. „Es gibt Menschen, die sich im Leben so tief beugen mussten, dass sie nie wieder imstande sein werden, gerade zu stehen.“ Zum ersten Mal nach all diesen Jahren haben der Mann und die Frau die Kraft, über die Geschehnisse zu sprechen und die Schrecken der damaligen Zeit zu verarbeiten.

Das ALI Theater Ensemble bringt das Stück „Der Zug“ auf eindringliche und sensible Weise auf die Bühne, indem es die Geschehnisse der Gegenwart und der Vergangenheit auf zwei Bühnenhälften parallel zueinander entstehen lässt.

Der Autor
Carl Slotboom wurde am 17 Januar 1949 in Zutphen, in den Niederlanden, geboren. Seit 1994 schreibt er Theaterstücke und er zählt heute zu einer der meist erfolgreichen Autoren von Holland.

Das Team
Ulla Ebi, Anne Weber, Deniz Özman, Herrmann Tröndle
Regie Désirée Burger

Premiere am 9. November 2008 (geplant ist nur eine Aufführung)



Die Strategie der Schmetterlinge
Krimi von Esther Vilar

Syonpsis
Die Moskitos schwirren, die Hitze scheint unerträglich in der kleinen Hütte am Delta des Flusses Parana bei Buenos Aires. Carlos ist tot. Zurück bleiben seine reiche, englischstämmige Ehefrau Eve und die Schauspielerin Adriana, seine einheimische Geliebte. Die beiden Frauen treffen in dem ehemaligen Liebesnest von Calros und Adriana zum ersten Mal aufeinander. Es entbrennt ein Kampf, bei dem nicht klar ist, wer welches Ziel verfolgt.
Jede der beiden Frauen hat für sich eine ganz eigene Strategie entwickelt, die jeweils andere für ihre Interessen zu gebrauchen - bis zum finalen Showdown...

Das Team
Désirée Burger, Kerstin Simon
Regie Daniel Leers

Spielzeit Frühjahr 2007 bis Sommer 2008 (8 Aufführung)



Das Jubiläum und andere Katastrophen
Komödien von Anton Tchschechow

Syonpsis
Die Stücke von Anton Tschechow zeigen oft die tragikomische Sicht auf die Banalität des Provinzlebens und die Vergänglichkeit des russischen Kleinadels und Bürgertums. Auch heute wird Tschechow als unübertroffener Meister der Kurzgeschichte betrachtet. Die meisten seiner handelnden Personen sind anständig und sensibel. Sie träumen davon, ihr Leben zu verbessern, meistens vergeblich, wegen des Gefühls der Hilf- und Nutzlosigkeit.
Im ersten Stück, „Über die Schädlichkeit des Tabaks“ zeigt uns der Protagonist fast unfreiwillig aber ebenso zwangsläufig sein enges Korsett, dass ihm das Leben mit seiner Frau, den Töchtern und seiner Arbeit aufgesetzt hat. Getreu dem Motto „wess‘ das Herz voll, dess‘ läuft der Mund über“, redet er sich um Kopf und Kragen. (Regie Kerstin Simon)
In der daran anschliessenden „Tragödie wider Willen“ sucht der beinahe lebensmüde Ivan Tolkatschow bei seinem Freund Muraschkin Halt und Beistand. In einer unnachahmlich spritzig komödiantischen Weise lässt er uns teilhaben an seinem Leid. Doch wäre das kein echter Tschechow, wenn ihm ein Ausweg aus seiner Misere gelänge. (Regie Ralph Weber)
Aber erst das dritte Stück des Abends „Das Jubiläum“ führt uns aus einer ruhigen aber gespannten Situtation, in der sich der Held Anderj Andrejitsch sehr bemüht auf seine selbstinszenierte Feierlichkeit zum 15 jährigen Bestehen seiner Bank freut und er sich hierzu der Dienste seines nicht immer pflegeleichten Schreibers Kusma Nikolaijtsch zu versichern versucht, ins absolute Chaos. Denn nicht nur sein Schreiber, auch seine von einem Ausflug heimkehrende Gattin und eine unangemeldete Bittstellerin geben den kommenden Feierlichkeiten einen ganz eigenen Rahmen. (Regie Ralph Weber)

Das Team
Daniel Leers, Ralph Weber, Andreas Weiß, Michael Burger, Désirée Burger, Kerstin Simon
Inszenierung ALI Ensemble

Spielzeit Winter 2006 bis Frühjahr 2007 (6 Aufführung)



Top Dogs
Komödie von Urs Widmer

Syonpsis
Jenen Menschen aus dem mittleren und höheren Mangement, die durch Umstrukturierungen entlassen wurden und sich nun zwecks Schockabfederung und Enttäuschungsverarbeitung in einer Outplacement-Beratung befinden, widmet sich das Theaterstück „Top Dogs“ von Urs Widmer.
Sie glaubten an das unbegrenzte Wachstum der freien Marktwirtschaft. Sie saßen sicher im Sattel und herrschten über die da unten – die Underdogs. Doch jetzt müssen sie selbst dran glauben: Massenentlassungen und Arbeitslosigkeit treffen nicht mehr nur Arbeiter und einfache Leute, auch für die "Top Dogs" sind sie bittere Realität geworden. Sie haben sich nach wie vor gut unter Kontrolle und lassen die Kündigung nicht an sich heran. Sie sprechen lieber von „beruflicher Neuorientierung“ und „Karrierefortsetzung“ als von Arbeitslosigkeit und Stellensuche. Doch die Coolness lässt sich nicht konstant aufrechterhalten. Immer wieder bröckelt die Fassade, werden die Top Dogs von Emotionen übermannt, bricht sich Unsicherheit bahn und gewähren sie den Zuschauern einen vorübergehenden Einblick in ihr Seelen- und Gemütsleben. Doch die Momente schonungsloser Konfrontation mit Verlassenheits- und Vernichtungsängsten währen nur kurz. Schnell wird die Unsicherheit beiseite geschoben und mit Unterstützung der Outplacement-Beraterin Selbstmotivationsparolen eingeübt Die Szenen wechseln mit atemberaubender Geschwindigkeit zwischen Vergangenheitsbewältigung und Verleugnung des Todes, Unsicherheit und einstudiertem Zwangsoptimismus, Gefühlsausbrüchen und zur Schau gestellter Gelassenheit. „Top Dogs“ ist beides: Boulevard-Komödie und Königsdrama. Es unterhält, ist spannend, stimmt aber auch nachdenklich. Es persifliert die bedrückende Situation entlassener Top-Manager, ohne Klischees zu verfallen oder allzu sehr zu überzeichnen. Es verursacht zahlreiche Lacher – etwa wenn ein Top Dog lernt, eine Selbstbewusstsein und Erfolg ausstrahlende Gangart zu praktizieren –, lässt den Zuschauer aber gleichzeitig mit Beklommenheit begreifen: Die Globalisierung frisst ihre Kinder. Da müssen Manager nicht nur ihre Untergebenen entlassen, sondern am Ende auch sich selbst. "Business, das ist Krieg, Blut und Tränen."

Das Team
Holger Ernst, Roland Goldau, Daniel Leers, Barbara Musahl, Christine Müller, Maria Schilz, Ralph Weber, Beate Gläser
Regie Nancy Liebig

Spielzeit Herbst 2006 bis Frühjahr 2007 (10 Aufführung)





Die Kirschwassergeschichte
Unheimliche Lesung

Syonpsis
Die Kirschwassergeschichte von Werner Bergengruen
Wie fänden Sie es ewig leben zu dürfen? Höchst erfreulich, wunderbar, phantastisch? Nun, nach dieser Geschichte wird Ihnen beim bloßen Gedanken daran – und dabei wird es naturgemäß auch bleiben – das Blut in den Adern gefrieren. Darum empfehlen wir die "Kirschwassergeschichte" allen Ewig-Leben-Wollenden zum Abgewöhnen und den Liebhabern guter Spukgeschichten zur Kurzweil.

Werner Bergengruen – geboren 1892 im fernen Riga, gestorben 1964 im schönen Baden-Baden – war nach seinem Jura-, literatur- und geschichtswissenschaftlichen Studium zunächst als Journalist tätig. In den 30er und 40er Jahren wurde er als Autor historischer Romane bekannt, durch die der mutige Mann indirekt das nationalsozialistische Regime verurteilte. Schreib- und Publikationsverbote waren die Folge. Popularität besaß das Werk Bergengruens bis in die Nachkriegszeit aber vor allem durch die herausragende Qualität seiner Erzählungen und Novellen, die immer wieder vom Sinn menschlicher Existenz handeln und zu denen auch die "Kirschwassergeschichte" aus der Sammlung "Das Buch Rodenstein" aus dem Jahre 1927 zählt.
Das Team
Andreas Weiß : Lyrisches Ich
Anette Däublin-Schwarz : Flöte
Christian Kütemaier : Gitarre


Spielzeit Herbst 2006 (1 Aufführung)






Herbstlyrik
Eine lyrisch-musikalische Matinee über Altweibersommer und Erntezeit

Syonpsis
„Herbstlich sonnige Tage, mir beschieden zur Lust...“ (Emanuel Geibel)

Der Übergang vom Spätsommer zum Herbst ist ein wehmütiger Abschied von sommerlichen Freuden und ein Willkommensgruß an bevorstehende Erntegenüsse. Zugleich lässt diese Zeit bereits ein erstes Mal das Ende des Jahres erahnen. Wie keine andere Gattung der Literatur hat die Lyrik in einer Vielzahl berühmt gewordener, aber auch weniger bekannter Beispiele die unterschiedlichen Facetten dieser überaus stimmungsvollen Übergangszeit ausgeleuchtet, die sie stets auch als Spiegel menschlicher Seelenzustände verstanden hat. In einem gemeinsamen künstlerischen Projekt sind Anette Däublin-Schwarz, Christian Kütemeier und Andreas Weiß den verschiedenen lyrischen Empfindungen dieser Jahreszeit nachgegangen und haben sich von zahlreichen wunderbaren Gedichten zu Interpretationen in Wort und Musik inspirieren lassen, die bei dieser Matinee erklingen werden. So können Sie den Melodien lauschen, die Altweibersommer und Erntezeit mit so viel Sinnlichkeit erfüllen.


Das Team
Andreas Weiß : Lyrisches Ich
Anette Däublin-Schwarz : Flöte
Christian Kütemaier : Gitarre


Spielzeit Herbst 2006 (1 Aufführung)





Hannah und Maude
Komödie von John F. Noonan

Syonpsis
Hannah ist eine schrille, hektische junge Frau, die sich ohne Rücksicht auf Verluste ins bisher so beschauliche Leben der Maude Mix einmischt, es unerbittlich durcheinanderwirbelt und allen schönen Schein zerbrechen lässt. Maude und ihr spießiges kleinbürgerliches Leben zwischen selbst gerösteten Kaffeebohnen und einem verplanten Alltag wird durchschnüffelt und gerät ins Wanken. Hannah ignoriert beständig die Ablehnung ihrer neuen Nachbarin. „Unsere Nachbarschaft hat keine Zukunft“ überhört sie mit einem „Wir feiern heute den Geburtstag von ihrem Eintritt in mein Leben“. Letztlich gelingt es der Invasorin, die Fassaden niederzureißen...

Die Inszenierung
Das ALI Theater hat die szenische gedachte Entwicklung der Figuren in einen Kontext gebracht und zeigt „Hannah & Maude“ in der ursprünglich von J.F. Noonan vorgesehenen Theaterversion: ein Stück mit wechselnden Zeiten und sich wandelnden Figuren. Dabei werden die beiden Darstellerinnen der großen Herausforderung, die das
Das Team
Kerstin Simon, Désirée Burger
Regie Daniel Leers

Spielzeit Frühjahr 2006 bis Frühjahr 2008 (12 Aufführungen)




Ich mach das schon
Drei kleine Einakter-Komödien

Syonpsis
Der Titel des kurzweiligen Abends wurde direkt Sabine Schüffelchens gleichnamigen Sketch, dem ersten Stück des Abends, entnommen. Den drei Stückchen eine Gemeinsam-keit zu entreis-sen ist recht leicht: Erika (Charo Torres) im ersten Stück versucht genauso lebendig und redselig ihren neuen Chef Ulrich (Michael Burger) von ihren Qualitäten zu überzeugen, wie es Gero (Felix Schreiner) im „Kunstfehler“ mit seiner Partnerin Katrin (Stina Schäuble) und seinen Kunstkenntnissen versucht sowie Heinrich (Daniel Leers) mit seiner zweiten Ehefrau Helene (Sara Schäuble) in den „Summenden Hummeln im Bauch“ mit der Hochzeitsnacht. Mit dem Satz „Ich mach das schon“, der in jedem Stück einmal fällt, versuchen sich die Figuren eher sich selbst zu motivieren, als ihren Gegenüber zu überzeugen.
Das Team
Sara Schäuble, Charo Torres, Kerstin Simon, Désirée Burger, Harry Panzer, Michael Burger, Daniel Leers
Regie Désirée Burger, Kerstin Simon, Daniel Leers

Spielzeit im Frühjahr 2006 (4 Aufführungen)




"Der Bär" und "Ein Heiratsantrag"
Komödien von Anton Tschechow

Syonpsis
Featuring ALINA WICHMANN
Ganz besonders freut uns die Zusammenarbeit mit Alina Wichmann, die das Theaterprogramm musikalisch einrahmen und zusammen mit ihrem Pianisten zu Beginn des Abends und nach der Pause ein kleines Konzert geben wird. Für ihre unkomplizerte Zusage sei hier schon mal Dank.
Wie bereits im Frühsommer des Jahres, so war Alina auch dieses mal sofort mit dabei.
Das Team
Christine Müller, Kerstin Simon, Désirée Burger, Thomas Weinmann, Daniel Leers
Regie Daniel Leers

Spielzeit seit Winter 2005 (20 Aufführungen)



Ein Jude in Tiengen
Erzählung von Jakob Picard

Syonpsis
Ein jüdischer Händler im ausgehenden 19. Jahrhundert auf seinem Weg durch den tiefverschneiten Südschwarzwald, sucht während des Sabbats Unterschlupf beie einer christlichen Bauernfamilie im Schwarzwald.

Das Team
Andreas Weiß

Regie Daniel Leers

Spielzeit Herbst 2005 (1 Aufführung)



Der dritte Arm
Die unheimliche Erzählung

Syonpsis
Ein Aufschneider erzählt in einem Gasthaus ein Gruselgeschichte, dei beginnt, wahr zuwerden...

Das Team
Andreas Weiß

Regie Daniel Leers

Spielzeit Herbst 2005 (1 Aufführung)



Bei mir zuhaus um fünf...
Komödie von Pierre Chesnot

Syonpsis
Jean-Marc Lambert und Cecile Delambre wohnen beide in einem Hochhaus in Paris, ohne von einander wirklich Kenntnis zu haben. Beide fortgeschrittene Singles versuchen nun endlich den richtigen Lebensgefährten zu finden. Auf ihrem Weg dorthin dürfen wir sie ein wenig begleiten und die skurrilsten Typen beider Geschlechter kennenlernen. Geballte Situationskomik mit schnellen Szenen- und Figurenwechsel.

Das Team
Christine Müller, Daniel Leers
Regie Kerstin Simon

Spielzeit Herbst 2005 bis Frühjahr 2007 (20 Aufführungen)



Der Haken
Krimi Spooler, Benning, Jannings

Syonpsis

Das Team
Kerstin Simon, Victoria xxx, Andreas Weiß, Martin Frommherz, Daniel Leers
Regie Daniel Leers

Spielzeit Frühjahr 2005 (5 Aufführungen)